So arbeite ich mit KI
Der Unterschied liegt selten am Modell. Er liegt daran, was das Modell über Ihr Geschäft weiß, bevor die erste Frage gestellt wird.
Für jedes Mandat lege ich deshalb eine Wissensbasis an: schlichte Markdown-Dateien zu Kunden, Projekten, Entscheidungen und der Sprache, in der im Haus geredet wird. Vor jeder Aufgabe liest der Assistent den Teil davon, der gerade zählt.
Im Video gehe ich ein Beispiel durch, vom Link auf einen Artikel bis zum fertigen E-Mail-Entwurf zwei Minuten später. Das Prinzip lässt sich übertragen, und genau daran arbeite ich mit Teams. Die Struktur dahinter zählt dabei mehr als der einzelne Prompt.
Ein Beispiel, vom Link bis zum Mail-Entwurf
Ein Artikel-Link kommt herein. Die Wissensbasis weiß, dass es mit dieser Firma schon ein Projekt gab, kennt den letzten Austausch mit dem Geschäftsführer und die Sprache, in der er schreibt. Zwei Minuten später liegt der Entwurf bereit.
Drei Tage spezifizieren, ein Tag bauen
Bevor eine Zeile Code entsteht, steht ein Anforderungsdokument: was gebaut wird, welche Randfälle es gibt, was bewusst weggelassen wird. Danach war der erste lauffähige Stand in einem Tag da.
Warum eine Wissensbasis Schutz braucht
Wer sie in die Hände bekommt, kann Schreibstil und Umgangston ziemlich genau nachahmen. Sie gehört behandelt wie ein Zugangsschlüssel.